Bevölkerung unter Seuchendruck: Krankheit Migration und demografischer Bruch
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Masern und Pocken konnten Gesellschaften besonders hart treffen, wenn Krieg, Vertreibung, Handel oder neue Kontakte ihre Ausbreitung beschleunigten. Die Darstellung untersucht, wie Epidemien Bevölkerungsstrukturen veränderten und mit kolonialer Gewalt, Versorgungskrisen und politischer Instabilität zusammenwirkten. Sterblichkeit wird dabei nicht als isolierte Zahl behandelt, sondern als Verlust von Familienbindungen, Wissen und Arbeitskraft. Zugleich richtet sich der Blick auf Pflege, Anpassung und Wiederaufbau. So entsteht eine differenzierte Geschichte demografischer Erschütterung und gesellschaftlicher Reaktion.
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