Das Viertel blutet rot: Ein Roman über die Zuhälterkriege
Das Viertel blutet rot Ein Roman über die Zuhälterkriege im
Herbst 1978. Die Neonlichter der Hafenstraße glühen wie eine hungrige Wunde, und der unangefochtene König des Gässchens sitzt hinter Gittern. Das Gleichgewicht zerbricht.
In dieses Machtvakuum stößt Langer Michael Jepsen – jung, schön, skrupellos – mit seiner Mickymaus-Bande. Zusammen mit dem brutalen Judo-Ralf will er den alten Allianz-Herrschern die Mädchen, die Clubs und den Respekt entreißen. Was als Kampf um Prozente beginnt, eskaliert rasch zu Messerstechereien, Brandanschlägen und Blut auf nassem Asphalt.
Doch der Krieg frisst seine Kinder. Verrat von innen, die unsichtbare Seuche AIDS, Heroin und der unaufhaltsame Wandel des Viertels fordern ihren Preis. Jahrzehnte später sitzt ein gealterter Michael auf einer Bank in der großen Welt und blickt auf das, was von seinem Imperium und von ihm selbst übrig geblieben ist.
Ein düsterer, atmosphärischer Roman über Macht, Gier, Liebe und den Preis, den das Viertel von jedem verlangt, der glaubt, es beherrschen zu können. Das Gässchen vergisst nie. Und der Krieg trägt nur neue Namen.
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