Zwischen Beet und Markt: Nahrung prägt frühe Städte
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Frühe Städte lebten von einem ständigen Austausch zwischen Anbauflächen, Haushalten und Märkten. Dieser Band richtet den Blick auf Gemüsebeete, Obstgärten, Speicher und Wege, die in klassischen Stadtgeschichten oft am Rand bleiben. Er fragt, wie Nahrung den Tagesrhythmus, die soziale Ordnung und die Ausdehnung von Siedlungen beeinflusste. Besonderes Gewicht liegt auf den Menschen hinter der Versorgung: Familien, Tagelöhnern, Händlern und Zugewanderten. Ihre Arbeit verband ökologische Bedingungen mit urbanen Bedürfnissen. Damit wird sichtbar, dass Stadtentwicklung nicht nur durch Herrscher und Bauwerke entstand, sondern auch durch unscheinbare Entscheidungen über Boden, Wasser und Verteilung.
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