Zwischen Grog und Galgen: 24 wahre Kriminalfälle für dunkle Dezembertage

Zwischen Grog und Galgen: 24 wahre Kriminalfälle für dunkle Dezembertage

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Am 1. Dezember 1906 steht in Berlin ein Schuster vor Gericht. Wenige Wochen zuvor hatte Wilhelm Voigt eine Hauptmannsuniform angezogen, zehn Soldaten unter sein Kommando gebracht und ein Rathaus besetzt. Am 3. Dezember 1926 küsst Agatha Christie ihre schlafende Tochter, steigt in ihr Auto und verschwindet. Elf Tage lang weiß niemand, wo sie ist. Am 24. Dezember 1856 entscheidet der Lord Mayor of London, dass drei Männer vor Gericht müssen. Sie sollen Gold aus einem fahrenden Zug gestohlen haben. Anderthalb Jahre zuvor. Diese Geschichten sind nicht erfunden. Ihre Spuren liegen noch heute in Gerichtsakten, Polizeiberichten, Briefen, Zeitungen und Archiven. Zwischen Grog und Galgen ist ein Adventskalender für Menschen, die hinter historischen Verbrechen mehr suchen als Täter, Opfer und Urteil. Vom 1. bis zum 24. Dezember öffnet sich jeden Tag ein anderer Fall: Entführung und Kunstraub, Spionage und Justizirrtum, Mord, Betrug und eine der berühmtesten wissenschaftlichen Fälschungen der Geschichte. Jede Geschichte ist an ihr Dezemberdatum gebunden. Erzählt wird, was sich belegen lässt. Wo Quellen widersprechen, bleibt der Widerspruch stehen. Wo etwas unbekannt ist, bekommt die Vergangenheit von mir keine erfundene Antwort. So führt dieser Advent durch mehr als hundertfünfzig Jahre Kriminalgeschichte und in Welten, in denen ein Stück Papier einen Offizier zum Verräter machen konnte, ein Handschuh zur vermeintlichen Spur ins Übersinnliche wurde und ein Uhrwerk Hunderte Menschen töten sollte. Vierundzwanzig Dezembertage. Vierundzwanzig wahre Geschichten. Und manches, was man nach dem Lesen nicht mehr ganz so harmlos ansehen wird wie vorher.

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