Die Stadt, die wir wunschen und brauchen: Stadtebau als zukunftsorientierte Kulturtechnik
Das Buch behandelt die Rolle des Städtebaus bei der Schaffung umwelt- und klimagerechter Städte und fragt, mit welchen planerischen und räumlichen Instrumenten die dafür notwendige Neuordnung erreicht werden kann. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenhänge zwischen Mobilität und Raum, sowohl in der historisch gewachsenen Stadt als auch in den durch die Automobilisierung entstandenen Agglomerationen. Ausgehend von einer Darstellung der Kriterien städtischer Zukunftsfähigkeit werden die Paradigmen der fossil geprägten, autoorientierten Stadt kritisch beleuchtet und Perspektiven für lebenswerte Städte und Regionen entwickelt. Den Leitbildern unbegrenzter Automobilität und eines auf fossiler Energie sowie hohem Ressourcenverbrauch beruhenden Siedlungsmodells stellt der Autor die Abkehr vom automobilen System, die Schaffung durchgängig fußläufig nutzbaren öffentlichen Raums und eine Bebauungsweise gegenüber, die das Leben in der Stadt für alle Lebensabschnitte attraktiv macht. Mit dem „Haus" als Gegenmodell zur „Anlage" und dem öffentlichen Raum als Schlüssel urbaner Lebensqualität plädiert der Autor für eine Stadt, in der Gehen, Nähe, Vielfalt und Nutzungsoffenheit die räumliche Ordnung prägen.
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